{"id":262853,"date":"2025-08-27T11:01:57","date_gmt":"2025-08-27T09:01:57","guid":{"rendered":"https:\/\/stage.oktober.de\/gruene-essen\/?p=262853"},"modified":"2025-08-28T11:21:41","modified_gmt":"2025-08-28T09:21:41","slug":"gruene-fordern-massnahmen-zur-verbesserung-der-situation-der-drogenszene-in-essen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/stage.oktober.de\/gruene-essen\/gruene-fordern-massnahmen-zur-verbesserung-der-situation-der-drogenszene-in-essen\/","title":{"rendered":"Gr\u00fcne fordern Ma\u00dfnahmen zur Verbesserung der Situation der Drogenszene in Essen"},"content":{"rendered":"\n<p>Die Ratsfraktion der Gr\u00fcnen setzt sich mit einem umfassenden Antrag f\u00fcr konkrete Verbesserungen im Umgang mit der offenen Drogenszene in Essen ein. Ziel ist es, suchtkranken und obdachlosen Menschen wirksam zu helfen und gleichzeitig die Belastungen f\u00fcr Anwohner*innen und den \u00f6ffentlichen Raum zu reduzieren.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eDer aktuelle Bericht des NRW-Gesundheitsministeriums zeigt klar, dass die Situation in Essen dringendes Handeln erfordert. Wir brauchen mehr Schutzr\u00e4ume, niedrigschwellige Hilfsangebote und eine bessere Vernetzung der bestehenden Strukturen. Nur so k\u00f6nnen wir den Betroffenen wirklich helfen und zugleich die Situation in der Innenstadt entspannen\u201c, erkl\u00e4rt <strong>Sandra Schumacher<\/strong>, Co-Fraktionsvorsitzende der Gr\u00fcnen im Rat der Stadt Essen.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Antrag umfasst mehrere zentrale Punkte:<\/p>\n\n\n\n<ol class=\"wp-block-list\">\n<li><strong>Pr\u00fcfung von Toleranz- und Aufenthaltsr\u00e4umen<\/strong>: Gemeinsam mit Tr\u00e4gern der Suchthilfe und Vertreter*innen der Szene soll untersucht werden, an welchen zentralen Standorten in der Essener Innenstadt Aufenthaltsr\u00e4ume f\u00fcr Konsumierende geschaffen werden k\u00f6nnen \u2013 auch unter Einbeziehung mobiler Angebote.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>\u00d6ffnung des Drogenkonsumraums<\/strong>: Der bestehende Drogenkonsumraum soll zeitnah auch f\u00fcr Menschen ohne festen Wohnsitz in Essen ge\u00f6ffnet werden \u2013 zun\u00e4chst ggf. als wissenschaftlich begleitetes Modellprojekt.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Notunterk\u00fcnfte und Stra\u00dfenobdachlosigkeit<\/strong>: Die Verwaltung soll das bestehende Angebot an Notunterk\u00fcnften \u00fcberpr\u00fcfen und die Bedarfe suchtkranker, obdachloser Menschen genauer ermitteln. Ziel ist es, wirksam auf den \u00fcberdurchschnittlich hohen Anteil stra\u00dfenobdachloser Menschen in Essen zu reagieren.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Vorstellung des \u201eZ\u00fcricher Modells<\/strong><strong>\u201c<\/strong>: Das international erfolgreiche Modell zum Umgang mit offenen Drogenszenen soll im Sozialausschuss vorgestellt und auf seine \u00dcbertragbarkeit nach Essen gepr\u00fcft werden.<\/li>\n<\/ol>\n\n\n\n<p>\u201eEs geht uns darum, pragmatische und nachhaltige L\u00f6sungen zu schaffen: innenstadtnahe Aufenthalts- und Schutzr\u00e4ume f\u00fcr Konsumierende, eine \u00d6ffnung des<\/p>\n\n\n\n<p>Drogenkonsumraums sowie mehr Hilfsangebote f\u00fcr obdachlose Menschen. Damit verbinden wir eine klare Perspektive \u2013 weg vom Konsum im \u00f6ffentlichen Raum, hin zu sicheren und gesundheitsorientierten Strukturen\u201c, so <strong>Hannah Berg<\/strong>, stellvertretende Vorsitzende der Ratsfraktion.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eNeben den dringend notwendigen sozialen Ma\u00dfnahmen d\u00fcrfen wir auch die finanziellen M\u00f6glichkeiten nicht au\u00dfer Acht lassen. Es gibt eine Reihe von F\u00f6rderprogrammen auf Landes- und Bundesebene, die gezielt Projekte zur Suchthilfe und Obdachlosenunterst\u00fctzung unterst\u00fctzen. Diese Mittel k\u00f6nnen helfen, die Stadt Essen bei der Umsetzung der Ma\u00dfnahmen zu entlasten und gleichzeitig eine nachhaltige Verbesserung der Situation zu erreichen\u201c, betont <strong>Sandra Schumacher<\/strong>.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Gr\u00fcnen betonen, dass die Datenlage des Berichtes zur Situation der offenen Drogenszene in Nordrhein-Westfalen 2024 erneut eine \u201ePull-Wirkung\u201c offener Hilfsangebote klar widerlegt. \u201eWer Hilfe sucht, ist meist schon lange in unserer Gro\u00dfstadt verwurzelt. Wir d\u00fcrfen uns nicht von Vorurteilen leiten lassen, sondern m\u00fcssen mit modernen, wissenschaftlich fundierten Konzepten handeln. Dazu geh\u00f6rt auch die Auseinandersetzung mit alternativen Konzepten, die in anderen St\u00e4dten bereits Anwendung finden.\u201c, erg\u00e4nzt <strong>Berg. <\/strong>Die Ratsfraktion von B\u00fcndnis 90\/Die Gr\u00fcnen sieht in der Umsetzung dieser Ma\u00dfnahmen eine gro\u00dfe Chance, die Situation sowohl f\u00fcr die Betroffenen als auch f\u00fcr die Stadtgesellschaft insgesamt deutlich zu verbessern.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/www.mags.nrw\/system\/files\/media\/document\/file\/offene_drogenszenen_in_nrw_2024.pdf\">https:\/\/www.mags.nrw\/system\/files\/media\/document\/file\/offene_drogenszenen_in_nrw_2024.pdf<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Ratsfraktion der Gr\u00fcnen setzt sich mit einem umfassenden Antrag f\u00fcr konkrete Verbesserungen im Umgang mit der offenen Drogenszene in Essen ein. 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